Nässe, Schlamm, Fun – der 1. Amtsbotenritt

Obwohl es schon vor dem Start zu regnen begann, gingen die hundert Fahrerinnen und Fahrer gut gelaunt auf die Strecke. Spätesten nach der „Coburger Steige“ hatten alle eine gute Betriebstemperatur erreicht um die anspruchsvolle Strecke zu bewältigen. Tiefe schlammige Fahrspuren, Windbruch und glitschige Wurzeln forderten höchste Konzentration und sorgten für etliche Stürze, die jedoch alle glimpflich abliefen. Der ABR bot ein abwechslungsreiches Terrain, SingleTrails, Feld-  und Forstwege, Flurbereinigungswege und kurze Teerpassagen. Obwohl zwar keine längeren Anstiege zu bewältigen waren, summierten sich die Höhenmeter und Anstiege wie der nach Altenstein erforderten schon eine gute Fitness. Knapp 2000 Höhenmeter (lt. Veranstalter) wollen erst mal gefahren sein. An drei Verpflegungspunkten (zwei auf der Strecke, einer am Wendepunkt) konnte man Getränke auffüllen und Kohlehydrate nachschieben, so dass einem nie die Power ausgehen konnte.

Am Wendepunkt in Ahorn gab es dann einen schönen Blick auf die Veste Coburg. Nach einem „Verfranser“ kurz nach Seßlach überraschte mich in Hohnhausen noch ein kurzes aber sehr heftiges Gewitter mit Hagel und anschließenden Regenbogen. Nach dieser Dusche kam ich schon fast wieder völlig sauber am Vereinsgelände des TV Königsberg an. Dort hatten fleißige Helfer die Rückkehr der Teilnehmer schon vorbereitet. Für Essen und Trinken war gesorgt und zwei Lämmer rotierten am Spieß über der Holzkohle. Man konnte das Rad abbrausen und natürlich sich selbst. So klang die Tour, die ja als Mountainbikewanderung und nicht als Rennen deklariert war, genussvoll aus.

Blick auf die Veste Coburg

Am Wendepunkt bei Ahorn, der Blick auf die Veste Coburg

Resümee: Ganz klar, ich würd’s wieder tun. 🙂 und freue mich schon auf den 2.ABR.
Durch die Beschränkung auf 100 Teilnehmer hat die Veranstaltung einen „familiären“ Charakter. Die Deklarierung als „Mountainbikewanderung“ hat sicherlich Geschwindigkeit herausgenommen, wobei deswegen aber nicht langsam gefahren wurde. Eine Genußtour, die allen Beteiligten viel Spaß bereitet hat.

Achja, eigentlich wollt ich unterwegs etwas mehr knipsen, aber entweder war die Brille beschlagen oder die Kamera oder schöne Frauen haben mich in ein Gespräch verwickelt. Nächstes Jahr wird das besser, versprochen!

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