Starnberger See – Rennradtour / Variante

Damit ich möglichst schnell die Stadt hinter mir lassen kann, zieht es mich meistens über Forstenried Richtung Süden. Eine Lago-Runde hatte ich geplant und auch auf das Edge 705 übertragen. Leider oder Gott sei Dank hat die Navigation nicht so funktioniert wie es hätte sein sollen. Da es dadurch aber einige Kilometer weniger wurden, bin ich noch rechtzeitig vor dem Gewitter nach Hause gekommen.Die Strecke kurz zusammengefasst: Über Westpark und Fürstenrieder raus auf die Olympiastrasse bis Wangen dann nach Osten Richtung Neufahrn.

Radweg zwischen Wangen und Neufahrn

Weiter ging es nach Hohenschäftlarn und dann die Serpentinen runter nach Kloster Schäftlarn. Hier hing schon ein Gebetsteppich über dem Gartenzaun.

Der „Gebetsteppich“ mit Kloster Schäftlarn

Isarkanal

Wolfratshausen – Ablegestelle für die Flößer

Beim Brückenwirt über den Kanal und durch die Pupplinger Au nach Wolfratshausen.
Kurz vor Wolfratshausen überquert man dann die Ablagestelle der Isarflößer. Auf dem Floß sitzen mit Blechmusik und sich die Kanne geben??? Nun, irgendwie war ich froh auf dem Rennrad zu sitzen.
Von Wolfratshausen aus fuhr weiter südlich an Eurasburg vorbei Richtung Beuerberg und siehe da schon befand ich mich (Überraschung) auf dem Jakobsweg. Der „Münchner Jakobsweg“ führt vom Angerkloster am Jakobsplatz in München nach Bregenz zum Bodensee. Wer sich dafür interessiert kann hier mehr nachlesen über die Jakobswege. 

Radweg vor Eurasburg

Der Radweg war auf jedenfall angenehmer zu fahren als die parallel verlaufende Staatsstrasse 2370. Ab Beuerberg ging es dann über die St. 2064 westlich nach
St. Heinrich und weiter über Seeshaupt, Richtung Weilheim und am Abzweig Jenhausen in nördlicher Richtung.

Jenhausen, Kirchturm

In Diemendorf dann der „Verfranser“  wegen eines Umleitungsschildes und so fuhr ich die  letzten Kilomete am See entlang bis Starnberg und über Percha / Wangen zurück nach München. Hier noch das Home Run – Schild in Wangen.
Eine schöne Roller-Runde. Keine nennenswerte Steigungen, bis auf einige kleine Buckel. In direkter Nähe der selbst ernannten „Radlhauptstadt“ gibt es wunderschöne Sträßchen, klein und ruhig, wie es mancher kaum vermuten würde. Und würden die Radwege stadtauswärts endlich mal in einen „Non Fully“  Zustand versetzt, wäre der Genuß noch größer.

 

 

Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

  1. Vielen Dank für diese schöne Strecke (vor allem bei GPSies). Ich bin die Strecke inzwischen gefahren und sie ist wirklich prima. Gute Streckenführung durch teilweise sehr schöne Landschaft. Die Wege waren auch alle sehr gut geeignet. Ist inzwischen meine neue Hausstrecke für den Samstagmorgen. 🙂

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  2. Hallo Birke, man kann Starnberg auch ganz umgehen, dann wird es noch angenehmer. Trotz der Nähe der Stadt lassen sich hier wunderbar ruhige Touren fahren. Das gefällt uns doch 🙂

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