In vino veritas

Heut aufs Rad!
Ein Picknickkorb,
Fröhlichkeit und die
Vögel sollen uns begleiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Supermarkt meines mehr oder weniger Vertrauens bin ich auf diese Weinflaschen mit ihren wunderbaren Etiketten gestossen. Die historischen Räder, schöne Aphorismen – ich entschied mich für einen heroischen Selbstversuch. Obendrein noch  Bio-Wein, also trinken für die Umwelt. Die Weine entsprechen in der Qualität wohl ihrem Preis. 4,99 EUR für die Flasche, das sind ordentliche Tischweine mehr aber auch nicht.

Nachdem die äußerst erfolgreiche Zeitschrift „LandLust“ gleich mehrfach kopiert wurde, ist jetzt wohl ein Weinbaubetrieb auf den „Land-Zug“ aufgesprungen. Als ich  nach dem auf dem Etikett angegeben Namen, Peter Mertes, googelte, landete ich in der größten Weinkellerei Deutschlands. Lieferant von Aldi und Co., ein Betrieb der 200 Millionen Liter im Jahr abfüllt. Aha, das passt so irgendwie gar nicht zu den nostalgisch angehauchten Etiketten, zeigt uns aber mal wieder wie Marketing funktioniert. Ich werde mal anfragen ob der Kopf, der sich das ausgedacht hat, wenigstens selbst Fahrrad fährt.

Wer die Weine nicht im Supermarkt findet und sie gerne kaufen möchte, da die Etiketten wirklich schön gemacht sind, findet sie hier:

Landlust Grauburgunder, 6er Pack

Landlust Spätburgunder trocken Biowein QbA

Landlust Weißburgunder, 6er Pack (6 x 0.75 l)

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