Das Verlassen eines Münchner Radweges


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Es ist eine beliebte Strecke, für die Fahrradfahrer im Münchner Süden, um zügig das Stadtgebiet zu verlassen. Sie führt über die Fürstenrieder Strasse am Waldfriedhof vorbei und schwenkt dann in südliche Richtung. Ungefähr auf der Höhe des Knickes der Sonthofener Strasse trennt nur ein kleiner Grünstreifen den Radweg und die schmale Einbahnstraße die am „Link geräumt“ in die Olympiastrasse mündet. Der Radweg, der diese Bezeichnung eigentlich nicht verdient, denn genauso könnte man eine halbverfallene Trapperhütte in Alaska auch Haus nennen, also dieser Teerflickerlteppich ist für einen flott fahrenden Rennradler eine Zumutung. Und so wechsle ich an diesem Abschnitt, es sind ca. 30 – 40 m, auf die Teerstraße. Doch dieses Mal sollte das gründlich in die Hose gehen. Der Grünstreifen war vom nächtlichen Regen aufgeweicht und so hat es mir, wie man so schön sagt „den Lenker verrissen“ und ich landete höchst unsanft auf dem Asphalt.

Glücklicherweise ist der Sturz doch glimpflich abgegangen. Abschürfungen und eine Rippenprellung sind zwar unangenehm aber doch erträglich. Was mich ärgert (und das schon lange Jahre) ist der katastrophale Zustand dieses Radweges, der letztendlich der Auslöser für den Sturz war. Da diese Strecke von vielen Pendlern, Touren- und Rennradlern, die über die Fürstenrieder Strasse stadtauswärts oder -einwärts fahren, benutzt wird, werde ich demnächst nochmal ausführlich über diesen Abschnitt berichten.

Ach ja; dem guten alten Müsing is nix passiert, auch nur Kratzer! 🙂

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