Radfahrer bitte langsam fahren!

mucradblog und Radl-Wadl berichten über die Situation an der Nymphenburger Strasse. Bei Tatjana (Radl-Wadl) wird sogar über eine Radspur auf der Fahrbahn spekuliert. Das wäre natürlich eine tolle Sache und würde sicherlich auch von der Radgemeinde angenommen werden.

Anders schaut es auf vielen abgeschilderten Radwegen aus, das erlebe ich als Anwohner in der Ridlerstrasse tagtäglich und hautnah. Die aufgehobene Radwegepflicht kommt nur bei ganz ganz wenigen Radfahrern/innen an. Sei es aus Unwissenheit oder Gewohnheit, die überwiegende Mehrheit befährt weiterhin den Radweg, der an manchen Stellen, durch verbaute Geländer (Ridlerschule) oder Verkehrszeichen, schlicht und einfach gefährlich ist.

An einer Baustelle kurz vor dem Heimeranplatz hat sich die Bauleitung auf des Schilderlesens unkundige Radler/innen mit einem Zusatztext eingestellt.

Nicht selten wird man dort als Fussgänger auch schon mal von »Geisterfahrern« versuchsweise aus dem Weg geklingelt. Ein jüngerer Mann mit Kinderanhänger den ich ansprach, entgegenete mir »den Autoverkehr nicht behindern zu wollen«. Das war bestimmt der Schwiegersohn vom Ramsauer.

Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

  1. Jaja, die Nymphenburger… Gerade im Bereich Rotkreuzplatz quasi unzumutbar dort mit dem Rad NICHT auf der Straße zu fahren. Bin schon gespannt, ob das nach den Umbauarbeiten dort besser aussieht.
    Mich wundert immer noch, dass soviele gerne auf Fußwegen oder nicht benutzungspflichtigen Radwegen fahren, weil (sh. Unfallstatistiken) voll gefährlich… Ich fühle mich mittlerweile auf der Straße, gut im Sichtfeld der Autofahrer, deutlich sicherer.
    Liebe Grüsse,
    tatjana

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    • Hallo Tatjana,
      ungeachtet der Tatsache, dass es mittlererweile deutlich mehr Ganzjahresfahrer/innen gibt, der größte Anteil der Radfahrer/innen die jetzt unterwegs sind, sind Schönwetterfahrer/innen, die, so glaube ich, aus Gewohnheit den Radweg benutzen. Ältere Menschen fühlen sich dort wohl auch sicherer. Diese Gruppen kümmern sich auch nicht um verkehrspolitische Aspekte, wie Beschilderung, Sicherheit etc.. Zum anderen ist die Verkehrsplanung vom deutlichen Anstieg der Fahrradnutzung völlig überrollt worden. Ich bin mal gespannt, was man sich im hochfrequentierten Innenstadtbereich einfallen läßt.
      Beste Grüße
      Klaus

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