Eurobike – Branchentöne zum Messe-Besuch der Bundeskanzlerin

Zur Eurobike läuft der Pressedienst Fahrrad [pd-f] auf Hochtouren! Die Meinungen der zahlreichen Branchenvertreter sind eine spannende Angelegenheit. Grundsätzlich wird der Besuch der Kanzlerin positiv gesehen. Die Interviewten finden diplomatische Worte, haben sachlich fundierte Forderungen und geben auch Denkanreize. Eher pragmatisch äussert sich Herr Stiener von Velotraum, aber auch er hat konkrete Vorstellungen.

[pd-f/hdk] Es ist ein Novum, dessen Signalwirkung größer kaum ausfallen könnte: Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet erstmals eine Vertreterin der ersten politischen Garde eine Fahrradmesse in Deutschland. Ist das Rad nun in der Mitte der Gesellschaft angekommen – oder wird es zum Spielball politischen Kalküls? Verständlich, dass mit diesem Besuch unterschiedlichste Hoffnungen, Erwartungen und auch Sorgen verbunden sind. Der pressedienst-fahrrad hat sich in der Fahrradbranche umgehört und Stimmen gesammelt.

120830-fc-0002-doris-klytta-eb18_ppDoris Klytta vom Reifenhersteller Schwalbe (www.schwalbe.com):

„Grundsätzlich bewerten wir es positiv, dass erstmals ein hoher Staatsgast die Leitmesse der Fahrradbranche besucht. Dies zeigt, dass das Fahrrad heute einen deutlich höheren Stellenwert hat als noch vor einigen Jahren.“

110831-fc-0002-andreas-hombach-g103Andreas Hombach vom Stadtmöblierer Walter Solbach Metallbau (www.wsm.eu):

„Uns freut an Angela Merkels Besuch natürlich die steigende Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit für das Fahrrad. Wir gehen fest davon aus, dass es sich bei diesem Termin eben nicht nur um eine Wahlkampfveranstaltung handelt. Wir hoffen auf die Möglichkeit eines Dialoges mit der Kanzlerin, um unseren Hauptanliegen Ausdruck zu verleihen: Verlagerung von Haushaltsmitteln in den Bereich Radverkehrsförderung, Ausbau der Fahrrad-Infrastruktur, Mut zu Großprojekten (z. B. Radschnellwege). Wir würden Frau Merkel auch gern berichten, dass es in der Radbranche eine funktionierende Elektromobilität schon seit vielen Jahren gibt – bisher auch ohne finanzielle Unterstützung des Bundes! Denn Elektro-Autos lösen die Verkehrsprobleme nicht.“

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