Demo Day der EUROBIKE – Teil 1

demoday eurobike

Am Demoday der Eurobike erlebten und testeten 2 318 internationale Fachbesucher sowie 732 Journalisten die Radneuheiten der Saison 2014. Es ging emsig zu wie im Ameisenhaufen auf dem Demogelände, umso angenehmer war es, die Präsentation einiger Hersteller, zusammen mit Gunnar Fehlau direkt am Stand des pd-f (pressedienst-fahrrad) erleben zu können. Einige interessante (IMHO) Produkte hier:

Hercules_Cargo

Pedelecs in allen Varianten und für jeden Einsatzzweck. Wohin man auch schaut, kaum ein Hersteller der sich dem Trend entzieht. Ein kompaktes Cargobike, das »Rob Cargo« konzipiert von Hercules. Konsequent als Transportrad geplant, kommt es mit 24-Zoll-Rädern und dem Snap-it-System von Racktime, das den schnellen Wechsel von Körben, Taschen oder Kindersitzen ermöglicht. Das neue Lastenrad wird Ende 2013 in zwei Varianten zur Verfügung stehen: Als Rob Cargo in weiss mit Boschs Active Line-Motor, Shimanos Nexus 7-Nabenschaltung und Rücktritt (2.799 Euro), sowie als Rob Cargo Pro mit dem stärkeren Antrieb Bosch Performance Line und Srams G8-Nabenschaltung mit Freilauf (2.999 Euro). Hercules Webseite

Ein Freerider, dem kein Lift zur Verfügung steht, freut sich sicherlich über das neue Freeride/Enduro-Bike von Haibike. Das »Xduro Nduro Pro« ist das weltweit erste E-Mountainbike der Enduro-Klasse und ist ausgelegt auf maximalen Bergab-Spass im grobem Gelände. Hier noch in einer Erlkönigvariante:

Haibike_reeride

Mehr Infos finden sich auf der Herstellerseite. Dass es auch ohne Motor geht zeigen die Schweinfurter mit dem »Heet RX 27,5«. 160 mm Federweg bei 12,4 kg Gewicht ist wohl an der Grenze des Machbaren.

Präsentiert wurde auch das neue, 45 kmh schnelle Renn-Pedelec „Xduro Race 28“ mit, wie vom Gesetzgeber vorgeschrieben, Nummerschild und Rückspiegel. Siehe auch Beitrag

Xduro

Stellvertretend am Beispiel der Bikes von Haibike sieht man, dass der Elektroantrieb in Segmente vorgedrungen ist, die viele noch vor einigen Jahren nicht für möglich hielten. Der Produktmanager von Haibike erklärte mir, dass Haibike schon aufgrund der Studie für das Renn-Pedelec soviele Anfragen erhielten, dass sofort klar war »dieses Bike bauen wir«. Es scheint, dass aus dem »Rentnermofa« ein Hightech-Fungerät geworden ist.

Im Zubehörbereich gibt es interessantes für Mountainbiker oder evtl. auch Crosser. Der »Path« ein neuer eng anliegende Tourenrucksack von VAUDE behält auch bei einem wilden Ritt seine Position.

Die Bildunterschrift wird in B‰lde eingef¸gt. Sie kˆnnen uns aber gern auch per E-Mail oder Telefon kontaktieren, wir helfen gerne weiter.

Die Bildunterschrift wird in B‰lde eingef¸gt. Sie kˆnnen uns aber gern auch per E-Mail oder Telefon kontaktieren, wir helfen gerne weiter.Er ist in drei Größen erhältlich: 9, 13 und 18 L Volumen.

  • „VentTex“-Tragesystem für sicheren Sitz und gute Belüftung
  • Ausstattung: Erweiterungsbalg, Fronttasche, Helmhalterung, Kompressionsgurte, Netz-Seitentaschen, gepolsterte Hüftflügel, Brustgurt, reflektierende Elemente, Blinklichthalter, Regenhülle

Selbstverständlich verfügt der Rucksack über einen Trinkblasenausgang und, was ich für ein tolles Feature halte, die zwei Taschen auf dem gepolsterten Hüftgurt. So hat man auch während der Fahrt Zugriff auf Handy, Riegel oder was auch immer gerne griffbereit hat. Ab 80 Euro kostet der Path.

Dazu passt die neue leichte und kurze Regenhose »Tiak«. Die Shorts, gibt es auch in Schwarz, wiegt nur 148 Gramm und lässt sich sehr klein im mitgelieferten Packbeutel verstauen. Ideal als Nässe- und Spritzschutz im Sommer, der nasse Hintern is passé. Es gibt bereits das »Tiak Jacket« vom Magazin Mountainbike empfohlen, die Shorts kommt im Frühjahr 2014 – Preis ca. 85 Eur. Vaude produziert umweltschonend – Bluesign-zertifiziertes Material, umweltfreundlich, ressourcenschonend hergestellt.

Bilder: EUROBIKE Friedrichshafen (1), Klaus Wagenhäuser (3), pd-f (1), Vaude (3)

Kommentar verfassen