Adventuring / Gravel

AWOL Comp

Unter dem Verwendungszweck »Adventuring / Gravel« präsentiert Salsa sein Vaya. Das Tourenfahren abseits der Strasse hat diese ganz eigene Art von Adventurebikes entstehen lassen. Archaisch, ohne Federung, aber mit der Möglichkeit breitere Reifen zu fahren, eignen sie sich gut für das leichte Gelände. Das Erscheinungsbild der Stahlrahmen ist filigran, eine Mischung aus frühen Cyclocross- und Mountainbikes. Sie wird Puristen gefallen. Mit oder ohne Gepäck, auf unbefestigten Forststrassen, Feldwegen aber auch auf Teer fühlt man sich auf solchen Rädern wohl. Die Rahmengeometrie ermöglicht eine entspannte Sitzposition und mit Schutzblechen und Nabendynamo sind sie auch als Alltagsrad eine gute Wahl. Bei Surly heissen die Modelle Ogre und Troll.

Ein relativ junges Exemplar dieser Spezies ist das AWOL von Specialized (Bild oben: AWOL Comp). Weiterlesen

Thule Pack ’n Pedal

Thule_1

Einjähriges Jubiläum! Vor einem Jahr wurde das Bike-Rack erstmals unter dem Namen Thule angeboten. Konzipiert wurde es in Neuseeland und vor der Übernahme durch Thule unter dem Namen freeload vermarktet. Der grosse Vorteil dieses System besteht darin, es an unterschiedlichen Rädern montieren zu können, insbesondere auch an Rädern die nicht über spezielle Ösen oder Aufnahmemöglichkeiten verfügen. Thule hat das geniale System mit Geschick und guten Ideen weiter ausgebaut und bietet als Pack ’n Pedal ein komplettes Gepäcktransportsystem an. Kern ist das Thule Pack’n Pedal-Rack, es ist in zwei Varianten erhältlich. Weiterlesen

Fatbike aus Deutschland – Velotraums »Pilger«

Die Bildunterschrift wird in Bälde eingefügt. Sie können uns aber gern auch per E-Mail oder Telefon kontaktieren, wir helfen gerne weiter.

„Pilger“ von Velotraum kombiniert Fatbike und Reiserad

[pd-f] Unter dem Namen „Pilger“ bietet der Reiserad-Spezialist Velotraum (www.velotraum.de) ab Frühjahr 2014 ein Tourenrad auf extra breiten Mountainbikereifen an. Die Reifen messen 4,8 Zoll statt der üblichen 2 bis 2,4 Zoll. Derart ausgestattete Räder werden „Fatbikes“ genannt. Weiterlesen

Von München nach Unfinden

Eine lange Tagestour von München in die unterfränkische Heimat nach Unfinden. Ein Vorhaben, das mich schon länger reizte, wurde jetzt in die Tat umgesetzt. Ein perfekter Sommertag und die schöne bayerisch, fränkische Landschaft – echter Radlspass.

Vorbei an Oberschleißheim und der Ruderregattastrecke ging es über Petershausen und Reichertshofen nach Ingolstadt. Nach Wettstetten eine traumhafte Abfahrt nach Kipfenberg. Das Altmühltal – Kinding, Greding weiter nach Hilpoltstein von dort an den Rothsee. Hier teilweise auf Schotterstrecken (wie im Altmühltal), aber durch einsame

Wälder weiter über Wendelstein nach Nürnberg. Für die Streckenplanung habe ich verschiedene Tools benutzt, Naviki, OpenRouteService und Google Maps mit der neuen Fahrrad-Option. Aus Respekt vor der Länge der Strecke hatte ich mich für eine flachere Variante durch Nürnberg und Erlangen und dann am Rhein-Main-Donau Kanal entlang entschieden. Nürnberg, das war wohl eine etwas unglückliche Wahl. Auf der vorgesehenen Strecke gab es eine Totalsperre, also auch kein Durchkommen mit dem Fahrrad. Darauf folgte eine kleine Irrfahrt bis ich die Route wiederfand. Eine Narretei des Garmin Edge 800 kostete nochmals Zeit, bis ich schließlich den »Ausgang« nach Erlangen gefunden hatte.

Am Kanal entlang bis Bamberg eine tolle Strecke, die letzten Kilometer über den Radweg an der B26 waren schnell abgespult. Mit dem letzten Licht erreichte ich das Ziel.

Impressionen

Das Ultimate CF ist ein echter Marathonrenner. Meine Sitzposition ist entspannt, also perfekt für die Langstrecke. Durch das relativ kurze Oberrohr kann ich jedoch lange in der Unterlenkerposition fahren und komme somit zügig voran. 25 mm Reifen und die VCLS Post 2.0 sorgen für zusätzlichen Komfort. I love to ride Offroad with my Roadbike. 🙂

Treibstoff: Drei Bananen, zwei Liter Wasser, ein Liter Apfelschorle, ein halber Liter Rote Bete Saft, ein Gel, ein Power Bar, ein Weckla (Semmel) mit drei kleinen Nürnberger Bratwürsten (in Erlangen).

Defekte: Ein Plattfuss bei Allersberg

Nachtrag: In Erlangen drohte mir eine Unterzuckerung (Hungerast). In so einer Notsituation esse ich dann auch mal eine Semmel (die war gerade greifbar), ansonsten verzichte ich absolut auf Getreideprodukte, wie Brot, Nudeln etc.

 

Traumtour in die Berge – Tegernsee, Spitzingsee, Schliersee

Nichts ist schöner als im Sommer eine Tour in aller Herrgottsfrühe zu beginnen, wenn die Stadt noch schläft und die Luft angenehm kühl ist. Um 7.00 Uhr bin ich gestern zu einer Traumtour in die Berge gestartet. Den Track habe ich auf dem Portal gps-tour.info entdeckt und die begeisternde Beschreibung (Supertour) war keineswegs übertrieben. Man fährt überwiegend über ruhige, teilweise kaum befahrene Strassen und Strässchen, Bilderbuch-Oberbayern, eine absolute Genusstour.

Da ich sehr oft über Olympiastrasse und Wangen nach Schäftlarn fahre, bin ich diesmal, abweichend von der Originalroute, über den Harras und die Wolfratshauser Strasse gefahren. Kloster Schäftlarn, die Sonne kam über das Hochufer und löste die Nebelschwaden auf. Durch die Pupplinger Au, Ascholding und den Humbacher Berg war Dietramszell schnell erreicht. Ein paar Wellen, bei Kirchbichl in östlicher Richtung nach Sachsenkam. Die Auberge Moaralm steht oben am Hügel und über Piesenkam geht es Richtung Tegernseer Tal. Noch vor Gmund zweigt die Route rechts ab. Auf einem schmalen Strässchen geht es am Westufer des Tegernsees entlang und, mit tollen Ausblicken belohnt, gelangt man über Bad Wiessee nach Rottach Egern. Hier sehe ich erstmals ganze Horden von Pedelec-Fahrer/innen. Es sind geführte Touren, die ebenfalls in Richtung Mautstrasse Valepp fahren.

Beginn der Mautstrasse ist gleichzeitig der Start der Bergetappe. Nach dem ersten steileren Anstieg zur  Monialm, geht es Auf und Ab über Weisse und Rote Valepp zum Spitzingsee. Dieser Abschnitt ist ein Highlight der Tour, zu Schade zum Rasen. Vom Spitzingsattel rauscht man dann hinunter zum Schliersee. Über einen schmalen Radweg am westlichen Ufer kommt man nach Hausham. Ab hier einige Kilometer auf einer recht befahrene Strasse, aber nach dem Abzweig nach Eck herrscht wieder absolute Ruhe. Über kleine Weiler, Oberwarngau und Lochham gelangt man schließlich nach Holzkirchen. Ein kleiner Schlenker, Otterfing, wenige Kilometer auf dem Radweg an der B13 bis Lochhofen. In westlicher Richtung nach Altkirchen, weiter über Oberbiberg, Oberhaching geht es in den Perlacher Forst und schon ist man im Gewölle an der Thalkirchner Brücke mit ihren Liebesschlössern. Eine Supertour, die, an einem schönen Herbsttag gefahren, noch schöner sein kann.

Lago – Runde die Zweite (Starnberger See – Runde)

Auch an einem belebten Sonntag, eine angenehm zu fahrende Runde. Nur auf kurzen Abschnitten hat man es etwas mehr mit dem Motorisierten Individualverkehr zu tun. Das ist ein kurzes Stück durch Wolfratshausen bis man auf den Jakobs(Rad)weg nach Beuerberg gelangt, dann, schon ganz im Süden dieser Tour, von Beuerberg bis Seeshaupt, weiter Richtung Weilheim bis zum Abzweig nach Jenhausen. Seeblick hat man zwar nur in Seeshaupt, dafür darf man sich weitestgehend ruhiger und schmaler Sträßchen erfreuen.

Was ziehe ich heute bloß an? – whattowearcycling

Das Wetter macht es einem dieses Jahr besonders schwer. Zumindest in unseren Gefilden.
Natürlich gibt es eine App die weiterhelfen möchte. Vorausgesetzt man hat ein iPhone 4/4S oder 5.
Nachtrag: Entwickler Christopher Mullen teilt mit »Oder 3GS und iPod Touch 3! Vielen Dank!! :)«

Mehr Infos hier: http://www.whattowearcycling.com/

Fünf Seen-Runde

Letzter Sonntag, der erste schöne, warme Tag in diesem Jahr nach diesem nicht enden wollenden Winter. Bei gpsies bin ich auf eine Tour gestossen mit dem klingenden Namen »cinque laghi e la montagna sacra«. Als tcx auf das Edge 800 geladen konnte ich die Tour bequem nachfahren. Bei Routen (eigentlich Tracks) im tcx-Format hat man zwar keine »richtige Navigation«, aber man kann der Strecke, die auf die Karte kopiert wird, einfach folgen. Ausserdem piepst das Edge sollte man die Route verlassen. Obwohl, wie an solchen Tagen üblich, sehr viel los war, fuhr ich weitestgehend auf ruhigen Strassen incl. zweier kurzer Offroad-Passagen (I love to ride offroad with my Roadbike). Bis auf das Schlusstück habe ich mich an die Route gehalten. Danke an den »radlfahrer« bei gpsies.

Eine schöne Runde, die ich sicherlich mal wieder fahren werde. Hier einige Eindrücke.